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Kaninchenschau

Nach den wirklich empfindlich kalten Wochen nimmt das Projekt jetzt so richtig Fahrt auf. Meine beiden Praktikantinnen Mary und Emily von der Kunst-FOS, die mich eine zeitlang im Wochenturnus (eine Woche Schule / eine Woche Praktikum) unterstützen werden und dabei Aspekte der Wandmalerei (kennen)lernen, haben schon einmal das Projektschild konzipiert. Nach zunächst einigen Kalligraphie-Übungen haben sie die Schilder dann auch selbst malerisch umgesetzt. Derweil bekommen wir viel Unterstützung und Zuspruch von Passanten und Anwohnern. Begeisterte Komplimente für die Wandbilder spielen dabei genauso eine gewichtige Rolle als Motivationsspritze wie nette mit herzlichen Worten gegebene kulinarische Unterstützungen etwa Wurstsemmeln, Butterbrezn, Cappuccini, Cola… Es macht wirklich Freude zu spüren, wie willkommen die Wandarbeit bei den Anwohnern ist. Viele verwenden dabei aber leider in Gesprächen über das Kunstprojekt den Ausdruck „das vergessene Viertel“ und meinen damit Feldmoching-Hasenbergl. Trotzdem oder gerade deshalb ist viel Begeisterung für das Projekt zu spüren, weil viele Menschen in diesem Stadtgebiet einen intensiven oft sehr ambivalenten Bezug und enge Anbindung an Ihr Viertel haben. So habe ich auch schon einige neue Stichpunkte als Kompositionsbeiträge erhalten…